Artist

Beim Malen wirken Kräfte,

die weiter reichen als der Verstand.

Im Malen erlebe ich die Intensität meines Seins. Ich nehme meine Verbundenheit mit dem Außen wahr.

Wenn im Kopf kein Wort mehr auftaucht, ist das Erleben rein. Dann ist der Pinselstrich ungetrübt von Kommentaren. Der Grad meiner Präsenz entscheidet, wieviel vom Erlebten aufs Papier geleitet wird.

Klang, Farben, Formen, Emotionen, Rhythmus werden zu einem mich selbst überraschenden Extrakt auf Papier.                                                                  Silke Thal

 

 

cv


1968 geboren in Berlin

         

          Schriftsetzer - Lehre,

          Malerei – Abendstudium, Berlin / Weißensee


1988-1993

          Studium und Diplom für Malerei / Grafik bei Prof. Arno Rink

          an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)


1994-1995

         DAAD – Stipendium für Malerei-Video-Animation in Barcelona


seit 1989

         Arbeitsaufenthalte für Malerei in der Mark Brandenburg, Kasachstan, Usbekistan,     

          Zimbabwe, Indonesien, Bolivien, Arktis, Spanien, Norwegen, Schweiz


          Mitglied im Verband Bildender Künstler Berlin (bbk)


          based in Berlin



exhibitions in

         Berlin, Leipzig, Potsdam, Falkensee, Nauen, Rheinsberg, Schweiz

         


Texte über Silke Thal


Ausstellungsbesucher NN, April 2017 :


"Liebe Silke,

vielen Dank für diese außergewöhnlichen und besonderen Momentaufnahmen.

Was für eine tolle Erinnerung!!! Sie sind alle intensiv und schön."




Besucher zur Ausstellung "Liebesbilder", Leipzig 2015 :


"Liebe Silke,

unglaublich berührende Bilder! Ich freue mich, dass es immer mehr Menschen gibt, die hinschauen und sehen." A. aus Treuenbrietzen


"Die höchste Vollkommenheit der Seele ist ihre Fähigkeit zur Freude...Herzlichen Glückwunsch, liebe Silke, zu Deiner Liebesausstellung...wunderbar hast Du gesprochen... ich freue mich auf unser nächste Begegnung. Bis dahin von Herzen alles Gute." B.G.




M.Scanio, Maler 2016 :


"Eine Reise auf die Insel La Gomera:

Die Künstlerin Silke Thal vermittelt mit ihren warmen Farbklängen und dem lasierten Farbauftrag den Eindruck, als würde sie das Papier streicheln und ihre Gefühle wiedergeben.

Diese Malerin ist in der Lage, sichtbare Materie in bezaubernde Ansichten zu transformieren, schafft feinfühlend angenehme Interpretationen. In ihrer eigenen Farbigkeit modelliert sie die Insel La Gomera mit Farbnuancen und Linien in einer Weise, die dem aufmerksamen Betrachter eine Tür offen lässt, um das nachempfinden zu können, was die Künstlerin in dem Moment erlebt hat.

Silke ist fähig, mit dieser Zartheit raue Felsen, das Meer sowie den Himmel Gomeras auszudrücken.

Ich glaube, es ist ihr gelungen, Farbtöne zu spüren und wiederzugeben, wie es nur wenige schaffen würden – eine schöne Gelegenheit für diejenige, die Bewunderer solch zarter Kunst sind.

In Hoffnung und Erwartung, diese Künstlerin bei anderen Abenteuern wiederzusehen.....

Ein Gruß von einem Künstler, der die Farben liebt...M.Scanio"




Marlies Schnaibel, Journalistin 2004 :


"Die Stimmen des Sandes, die Gesten des Windes - Silke Thal hat sie eingefangen in ihren Arbeiten, in denen sie sich immer wieder mit der Natur auseinandersetzt. ...
Leise und laut, zart und kräftig, bunt und dezent - das sind für Silke Thal keine Gegensätze, das sind Zustände, in die sie beim Malen abtaucht. Das zeigt sie auch bei ihrer aktuellen Serie mit Neuruppiner Motiven, in deren reduzierten Tuschezeichnungen sie einmal mehr zum genauen Hinschauen anregen will."



Günter Rieger, Verleger 2004 :


"Die Zartheit der Empfindung korrespondiert mit der Zerbrechlichkeit der Lebenswirklichkeit; die Skizzenhaftigkeit und zarte Linearität vieler Blätter verstärken das Zerstörungspotential von Umwelt und Gesellschaft."



Dr.Sibylle Badstübner-Gröger, Kunstwissenschaftlerin 2002 :


“Ich habe mich beim ersten Blick auf diese Pinselzeichnungen von Silke Thal, die zwischen einer bewußt (?) kindlich ungelenken Zeichnung einerseits und traditionellen oder frei erfundenen urgeschichtlich-mythologischen Elementarzeichen andererseits angesiedelt sind, an  Joseph Beuys hingeworfene Chiffren- Zeichnungen erinnert gefühlt, in denen er das Erkennen aus dem Erleben zusammengefaßt hat, um Grundbefindlichkeiten des Seins zu fixieren.
...Es waren...1994 grosse Papierrollen, auf denen zeichenhafte Einzelgestalten von Frauen in Bewegung oder Strichfiguren in der Art Pencks die Flächen bevölkerten, um 'Zwischenzeiten' und andersgeartete kosmische Welten zu evozieren. ...
In den Mutter-Kind-Gruppen wird zupackende Inbesitznahme, das Beschützen und Insichruhen...wird Staunen, Erschütterung und die Begrenztheit der Welt des Erwachsenen gegenüber von Kostbarkeit und Zartheit des Kindlichen verdeutlicht."